Die Transformation ist eine große Herausforderung für die Mitgliedsunternehmen der Südwestmetall-Bezirksgruppe Ostwürttemberg

Erstellt am: 29.04.2024

Fried: „Unsere Fachkräfte werden auch in der aktuell schwierigen Lage dringend benötigt. Nur wo es wirklich erforderlich ist, wird Stellenabbau als letztes Mittel genutzt.“

Regionalvorstand

AALEN – Fehlende Wettbewerbsfähigkeit, Bemühungen um Standortsicherungen und eine prekäre wirtschaftliche Lage – seit einiger Zeit sind diese Themen auch bei den Mitgliedsunternehmen der Bezirksgruppe Ostwürttemberg des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall angekommen. Die geopolitischen Unsicherheiten, eine überbordende Bürokratie sowie hohe Energiekosten sind mittlerweile ständige Begleiter für die Mitgliedsunternehmen der Bezirksgruppe Ostwürttemberg. Diese Aspekte wurden von den Südwestmetall-Mitgliedern am Donnerstagabend bei der Mitgliederversammlung in Aalen diskutiert.

 

Einige Unternehmen der Region spüren die Effekte deutlich. Ebenso geraten manche Unternehmen in die Insolvenz oder sind dazu gezwungen, Personal abzubauen. „Die Umwälzung, die unsere Industrie durch die Transformation erfährt, hat nicht nur positive Effekte. Die negativen Auswirkungen, wie der Abbau des Verbrennungsmotors, der nicht wie erhofft startende Hochlauf der Elektromobiliät, Unsicherheiten in der Energieversorgung und immer umfangreichere Regularien aus der EU, werden von unseren Unternehmen deutlich wahrgenommen“, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe, Dr. Michael Fried, bei der Mitgliederversammlung. Dennoch sei es das oberste Ziel der Mitgliedsfirmen, Arbeitsplätze zu sichern. „Unsere Fachkräfte werden auch in der aktuell schwierigen Lage dringend benötigt. Nur wo es wirklich erforderlich ist, wird Stellenabbau als letztes Mittel genutzt“

 

Um die richtigen Weichen für eine erfolgreiche und sinnvolle Transformation zu stellen, engagiert sich die Bezirksgruppe Ostwürttemberg von Südwestmetall im Transformationsnetz Ostwürttemberg. „Wir legen hier einen Fokus auf die Aus- und Weiterbildung unserer Fachkräfte, um Mitarbeiter transformationsfähig zu machen“, sagte Fried. „Davon profitieren auch unsere Mitgliedsfirmen nachhaltig.“

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